Weg der Übergänge

Santiago de Compostela – Weg der Übergänge

Dieser städtebauliche Wettbewerb, der in Zusammenarbeit mit dem spanischen Architekturbüro RVArquitectos entwickelt wurde,  zielte darauf ab, den inneren Nord-Süd-Ring von Santiago de Compostela neu zu gestalten, entlang dessen einst die mittelalterliche Stadtmauer verlief und der sich heute zu einer Verkehrsbarriere zwischen dem historischen Zentrum und der Stadt außerhalb der Mauern entwickelt hat.

Unser Vorschlag setzt klar darauf, die Stadt dem Fußgänger zurückzugeben und den öffentlichen Verkehr gegenüber dem privaten Individualverkehr zu priorisieren. Die Anzahl der Fahrspuren soll auf weiten Teilen der Strecke reduziert, Gehwege und Fahrbahn auf ein gemeinsames Niveau gebracht und Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung eingesetzt werden. Die neu gewonnenen Flächen für den Fußgänger möchten wir mit wasserdurchlässigen Belägen und einem nachhaltigen Entwässerungssystem neu gestalten sowie ein Vegetationskonzept mit überwiegend einheimischen, laubabwerfenden Arten entwickeln, sodass im Sommer Schatten entsteht und im Winter Sonnenlicht durchdringen kann. Das traditionelle Pflaster von Santiago soll wieder eine zentrale Rolle im Straßenraum bekommen, wenn auch in einer zeitgemäßen Ausführung mit Variationen in Format, Größe und Farbnuancen.

Der Vorschlag mit dem Titel „Weg der Übergänge“ zielt darauf ab, die bestehende Verkehrsbarriere zwischen der historischen Stadt und der Stadt außerhalb der Mauern aufzulösen. Das Konzept schafft an neun strategischen Punkten neue Querungsmöglichkeiten und verbessert so die Verbindung zwischen beiden Stadträumen. Alle Eingriffe zusammen – die Erweiterung von Plätzen und Parks, die Verkehrsberuhigung, die Reduzierung von Fahrspuren, begrünte Wände, die Förderung der Biodiversität sowie topografische Anpassungen zur Verbesserung der Zugänglichkeit – füg

Standort:

Santiago de Compostela

Datum:

2025-26

Auftraggeber:

Wettbewerb

Fläche:

-